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Luftaufnahme von Bamburgh Castle an der Küste von Northumberland.
Quelle: VisitBritain/Yin Sun Photography

Windsor Castle liegt nur eine Stunde von London entfernt in der Grafschaft Berkshire
Quelle: VisitBritain/Craig Easton

Ein Lastkahn fährt über den Fluss Avon in der Grafschaft Warwickshire.
Quelle: VisitBritain/LeeBeel

GESCHICHTE, TRENDS, TRADITIONEN

Das Ziel meiner Reise ist: England

Küstenpfad Richtung Praa Sands in Cornwall.
Quelle: South West Coast Path/Roy Curtis

1Schöner wandern
IN NATIONALPARKS UND AUF FERNWANDERWEGEN

Tausende Wanderwege durchziehen England. Die Königsdisziplin für Wanderfreudige: ein Fernwanderweg. Wir stellen die vier außergewöhnlichsten vor.

Pennine Way

Der Pennine Way genießt unter Fernwanderern bereits Kultstatus. Aus gutem Grund: Er ist Englands erster und damit ältester National Trail, wie die Fernwanderwege landesweit bezeichnet werden. Und er führt auf 435 Kilometern durch das namensgebende Pennine Gebirge. Der Weg verläuft durch einige der unberührtesten Landschaften: vom stimmungsvollen Peak District gen Norden durch die Yorkshire Dales und über den Hadrianswall bis Kirk Yetholm an der schottischen Grenze. Der höchste Wasserfall Englands und der höchst gelegene Pub liegen auf der Strecke.

South West Coast Path

Mit seinen 1.014 Kilometern ist der South West Coast Path der längste Fernwanderweg in Großbritannien. Immer an der Küste entlang führt der vielfach ausgezeichnete Weg von Minehead nach Poole und durch insgesamt vier Grafschaften Südenglands. Er ist in beiden Richtungen gut ausgeschildert, wird aber für gewöhnlich gegen den Uhrzeiger bewandert. Spektakuläre Ausblicke, verwunschene Buchten und sanfte Wiesen machen den South West Coast Path zu einem einzigartigen Erlebnis.

Hadrian‘s Wall Path

Auf historischen Spuren zwischen der West- und Ostküste schlängelt sich der Hadrian‘s Wall Path. Über 135 Kilometer folgt er dem UNESCO-Weltkulturerbe Hadrianswall, nach dem der Fernwanderweg benannt ist. Es geht vorbei an antiken Denkmälern wie römischen Kastellen, über hügelige Felder, durch zerfurchte Heidelandschaften und beeindruckendes Marschland. Wer von Küste zu Küste wandert, der kommt an Dutzenden Museen vorbei. Auch liegen die beiden Städte Carlisle und Newcastle auf der Strecke.

Hadrianswall: Die UNESCO-Welterbestätte befindet sich in Northumberland.
Quelle: VisitBritain/Thomas Heaton
Cleveland Way: Ein gepflasterter Gehweg inmitten des North York Moors.
Quelle: VisitBritain/Thomas Heaton

Cleveland Way

Wie ein Hufeisen schmiegt sich der 175 Kilometer lange Cleveland Way auf seiner ersten Hälfte um den North York Moors National Park. Hier warten atemberaubende Aussichten über die weitläufige Heide- und Moorlandschaft auf die Wanderer. Besonders schön ist es ab Mitte August bis September, wenn die Heide violett blüht. Der zweite Teil des Weges führt entlang der Küste North Yorkshires, vorbei an Schmugglerbuchten, tosenden Wellen und den höchsten Klippen im Osten Englands.

Nationalparks

In Großbritannien gibt es 15 Nationalparks, hier kann man nicht nur wandern, sie bieten auch eine Bandbreite an unterschiedlichen Erlebnissen (National Park Experience Collection). Ob bei einem Ausflug mit E-Bike, Kajak oder Paddelboot oder bei Weinproben und Touren mit lokalen Guides: Entdecken Sie die Vielfalt der Nationalparks und lassen Sie sich durch die Geschichte, Kultur und Landschaft in die schönsten ländlichen Regionen Englands führen.

Weitere Informationen zum Thema Wandern finden Sie auf:

Durdle Door: Das Tor im Felsen befindet sich an der Jurassic Coast entlang der Ärmelkanal-Küste.
Quelle: VisitBritain/Rag’n’Drone Man

2WILD, NATÜRLICH, SPEKTAKULÄR
DAS SIND ENGLANDS SCHÖNSTE KÜSTEN

Mondäne Seebäder mit breiten Kiesstränden, einsamen Buchten, kilometerlangen Dünenlandschaften oder windumtosten Klippen – Englands Küsten sind sagenhaft abwechslungsreich.

Mal thront hoch über den Wellen eine Burgruine, mal steppt unten im Fischerörtchen der Bär. Acht Küstenregionen mit knapp 5.500 Kilometer Küstenlinie besitzt England. Und jede hat ihren ganz eigenen Charme. Vier davon stellen wir Ihnen vor.

Northumberland

Im Norden des Landes liegt die Grafschaft Northumberland mit ihrer gleichnamigen Küste. In diesem Winkel kann es ziemlich stürmisch werden. Wer sich trotzdem nach draußen wagt, wird reich belohnt: Weitläufige Strände wechseln sich mit felsigen Landzungen und feinen Dünen ab. Auch das nächste Schloss ist nie weit entfernt, schließlich kann keine andere Grafschaft mit so vielen historischen Landsitzen aufwarten wie Northumberland. Einen Besuch wert ist das Alnwick Castle, das als Kulisse für viele Harry-Potter-Filme diente.

East Coast

Weitläufige Sandstrände finden Sie an der East Coast. Bekannt für sein Angelrevier ist die malerische Kleinstadt Aldeburgh, an der Küste der Grafschaft Suffolk gelegen. Der Küstenort Southwold bietet nicht nur Sandstrände und einen kleinen Hafen, sondern auch eine eigene Brauerei. Kulinarisch lohnenswert ist die Gegend um Mersea Island, hier können Sie die heimischen Austern genießen. Einen Besuch wert sind die Norfolk Broads – Englands drittgrößte Binnenwasserstraße sowie der landschaftlich reizvolle Nationalpark.

Cornwall: Im Scarlet Hotel Spa können Gäste in Whirlpools relaxen.
Quelle: VisitBritain/Hayley Bifosky
Wells-next-the-Sea/Norfolk: Sonnenuntergang bei Flut hinter den alten Strandhütten.
Quelle: VisitBritain/Rod Edwards

Südküste und Jurassic Coast

An der Südküste von England ist die Landschaft am Ärmelkanal rau und zerklüftet. Kein Wunder, dass hier die geologisch so interessante Jurassic Coast liegt. Im gleichnamigen UNESCO-Weltnaturerbe finden wir Fossilien und bizarre Gesteinsformationen wie die muschelförmige Bucht Lulworth Cove oder das Tor im Felsen von Durdle Door.

Südwestküste

Noch weiter westlich lädt die englische Riviera an der Südwestküste in ihre malerisch bunten Küstenstädtchen ein. Ein fangfrisches Krabbensandwich in Torquay oder Paignton darf da nicht fehlen. In den stimmungsvollen Buchten Cornwalls können Sie sich den Wind um die Nase wehen lassen und wer mag den westlichsten Punkt Englands – Land‘s End – umrunden. Die Nordküste der Region mit ihren langen weißen Stränden ist ein Surf-Mekka. Hier führt auch der South West Coast Path entlang, Englands längster ausgeschilderter Fernwanderweg. Mehr über die vielseitigen Küstenlandschaften Englands erfahren Sie hier.


Liverpool: Blick von einer Restaurant-Dachterrasse auf das Royal Liver Building.
Quelle: VisitBritain

3DER NORDEN MAL ANDERS
SECHS STÄDTEABENTEUER

Über zwei Jahrhunderte prägte die Industrielle Revolution den Norden Englands. Heute kann er in Sachen Hippness mit dem Süden zweifellos mithalten.

Städte wie Liverpool, Manchester, Leeds, Sheffield, Newcastle und Hull haben sich rasant entwickelt. Und präsentieren sich mit moderner Architektur, vielseitigen Kulturangeboten und entspannter Weltoffenheit.

Manchester

Die moderne Metropole Manchester hat sich ihren rauen Charakter aus dem 19. Jahrhundert bewahrt. Grund dafür sind die vielen opulenten Gebäude aus rotem Ziegelstein, die in der Industriellen Revolution als Lagerhallen dienten und inzwischen zu Hotels, Wohnungen, Büros oder Universitätsgebäuden umgebaut wurden. Mit Dutzenden von Museen und Galerien bietet die Stadt ein schier endloses Kulturangebot. Wer Manchester abseits der Touristenpfade erkunden möchte, der streift durch das alternative Szeneviertel Northern Quarter und schaut beim alten Fischmarkt vorbei.

Hull

Kingston-upon Hull, kurz Hull, ist die kleinste der sechs großen Städte in Nordengland und besticht mit ihrer Lage. Die historische Innenstadt trägt Spuren ihrer maritimen Vergangenheit: In Old Town zeugen georgianische und edwardianische Häuserfronten vom Wohlstand, den der Fischfang früher in die Stadt brachte. Mehr über das nautische Erbe erfahren Sie im Schifffahrtsmuseum und in The Deep – einem Aquarium samt Museum direkt an der Marina von Hull.

Newcastle

Sieben Brücken spannen sich über den Fluss Tyne, der Newcastle von der Schwesterstadt Gateshead trennt. Einst machten Schiffbau, Wollstoffe und vor allem Kohle die Industriestadt im Westen Nordenglands reich. Heute schlägt das Herz der modernen Stadt für zwei recht unterschiedliche Themen: Wissenschaft und Kulinarik. Gleich drei Museen laden zum Entdecken ein: das Great North Museum, das Discovery Museum und das Life Science Center. Foodies kommen vor allem im Szeneviertel Ouseburn auf ihre Kosten. Das quirlige Viertel ist mit seinen zahlreichen Clubs, Galerien und Cafés so angesagt, dass es sogar mit Londons Trendviertel Shoreditch verglichen wird.

Liverpool

In keiner britischen Stadt gibt es pro Kopf so viele Nummer-eins-Hits wie in Liverpool. Zugegeben, die Beatles sind daran nicht ganz unschuldig. Verdient hat sich die „Hauptstadt der Popmusik“ den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde allemal. 2004 wurde Liverpools Hafenviertel zudem zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Mittelpunkt des Viertels ist Albert Dock, ein ehemaliger Lagerhafen, der wegen seiner Restaurants, Bars, Museen und Galerien ein beliebtes Touristenziel ist. Alternativer geht es in der Bold Street zu. Der Stadtteil zeigt die kreative, unabhängige Seite Liverpools.

Newcastle Upon Tyne: Ein Paar beim Kajakfahren über den Fluss Tyne.
Quelle: VisitBritain/NGI/Michael Baister
Manchester: Das Blumengeschäft Northern Flower befindet sich in der Tib Street 58.
Quelle: VisitBritain

Leeds

Groß geworden ist Leeds mit der Textilindustrie. Die textile Vergangenheit der Stadt ist immer noch sichtbar: Durch unzählige Boutiquen, Kaufhäuser und Einkaufsstraßen kann man wunderbar flanieren. Und auch für den kleinen Geldbeutel findet sich etwas, den vielen Studierenden sei Dank. Wer nach unabhängigen Geschäften sucht, der findet in der Corn Exchange ausgefallene Kleidung, Accessoires und Kunstwerke lokaler Handwerker. Hungrigen sei Kirkgate, eine riesige viktorianische Markthalle, empfohlen. Ob hippes Street-Food oder exquisite Delikatessen – hier bleibt kein kulinarischer Wunsch offen.

Sheffield

Der einstigen Stahlmetropole Sheffield wird nachgesagt, dass ihre Bewohnerinnen und Bewohner die meiste Zeit draußen verbringen. Das überrascht nicht, denn in und außerhalb der Stadt locken zahlreiche Outdooraktivitäten in die wunderschöne Natur. Der Peak District National Park ist nur einen Katzensprung entfernt, und die Stadt selbst kann über 200 Parks, Wälder und Gärten aufweisen. Besonders grün geht es in „The Winter Garden“, Europas größter urbaner Orangerie, zu. Haben Sie vom Wandern, Klettern, Radfahren oder Stand-Up-Paddeln noch nicht genug, können Sie sich ins ausgelassene Nachtleben der Stadt stürzen. Im Devonshire Quarter warten angesagte Clubs und Bars auf Nachtschwärmer.

TIPP: Wussten Sie, dass man mit dem „North of England City Experience“-Ticket fünf nordenglische Städte bequem per Bahn besuchen kann? Alle Infos finden Sie hier: www.gb-ferien.de


Alnwick Castle: Das Schloss in Northumberland diente als Kulisse für Harry-Potter-Filme.
Quelle: VisitBritain

4Wilde Küsten, gepflegte Gärten, berühmte Schauplätze
Der Weg ist das Ziel

Wer sich die Zeit nimmt und das etappenweise Reisen zum eigentlichen Ziel macht, der entdeckt Seiten eines Landes, die anderen verborgen bleiben. Wie wäre es also mit einer Tour vom kosmopolitischen Osten in den traditionsreichen Westen oder an die windige Nordostküste? Sehr beschaulich geht es auch auf Englands Wasserstraßen zu, an Bord eines Narrowboats können Sie herrlich entschleunigen.

Von Norden nach Süden – Unterwegs auf der Explorer‘s Road

Schon vor 2.000 Jahren reisten Menschen von Nordengland in den südlichen Ballungsraum an der Themse und wieder zurück. Die Fernstraße gibt es heute immer noch, die 500 Kilometer lange Route führt zwischen London und Berwick-upon-Tweed an der Nordostküste Northumberlands auch mitten durch die Geschichte Englands. An einem Tag genießen Sie die Ruhe beim Wandern in den Yorkshire Dales und an einem anderen das quirlige Treiben auf dem historischen Marktplatz in Lincoln. Morgens spazieren Sie durch die prunkvollen Zimmer von Burghley House, und abends sitzen Sie in einem urigen Pub bei einem Pint mit Einheimischen.

Nur weil es Roadtrip heißt, bedeutet das noch lange nicht, dass die Reise ausschließlich auf den Straßen stattfindet. Nicht verpassen sollten Sie die mächtigen Eichen des Sherwood Forest, die beeindruckenden Richmond Wasserfälle, die gepflegten Stillingfleet Lodge Gärten oder den mystischen Landschaftspark rund um Barnard Castle. Erkundungen zu Fuß oder per Rad sind hier zu empfehlen. Burgen, Herrenhäuser und Kathedralen liegen entlang des Weges. Allein das berühmte Münster in York mit seinen beeindruckenden Buntglasfenstern ist einen Besuch wert.

Keine Englandreise ohne das gewisse Quäntchen Extravaganz: Auf diesem Roadtrip gibt es so manche Kuriosität zu entdecken, wie die größte Zahnbürstensammlung des Landes – 6.000 Exemplare können Sie im Museum von Herford bestaunen. Die Burg in Oakham stellt über 200 Hufeisen aus, wovon eines 2003 Prinz Charles gespendet hatte. Wenn Sie in Alnwick sind, sollten Sie bei einem Bummel durch das pittoreske Städtchen besonders gut hinschauen. Dort wurden nämlich einige Außenaufnahmen der Harry-Potter-Filme und der TV-Serie Downton Abbey gedreht. www.explorersroad.com

Quer durch Südengland – England‘s Great West Way

Wenn Sie von London nach Bristol reisen, brauchen Sie in der Regel nur wenige Stunden. Doch die gut 200 Kilometer lange Strecke zwischen den beiden südenglischen Metropolen hat viel mehr zu bieten, als der flüchtige Eindruck im Vorbeifahren erahnen lässt. England’s Great West Way verbindet Großbritanniens Hauptstadt London im Osten mit dem für seine Street-Art und Musikszene bekannten Bristol im Westen. Dazwischen können Sie eine ganze Welt abseits der üblichen Touristenpfade entdecken. Nicht nur Auto, Bus und Bahn bieten sich als Reisemittel an. Auch mit dem Fahrrad, zu Fuß oder sogar per Boot lässt sich die Route bestens erkunden. Die Straßen und Pfade zwischen London und Bristol folgen altertümlichen Handelsrouten und schlängeln sich durch einige von Südenglands schönsten Grafschaften.

Stonehenge liegt in der Grafschaft Wiltshire und ist ein weltweit bekanntes Reiseziel sowie UNESCO-Weltkulturerbe. Quelle: VisitBritain/Stephen Spraggon

Gleich vier Natur- und Kulturlandschaften gibt es zu entdecken: das Themsetal, das sich von London nach Windsor windet, die für ihre Weiden berühmte Grafschaft Berkshire, die kargen Kreideplateaus in Wiltshire und die Bilderbuchdörfer der Cotswolds. Die beiden ungleichen Schwesterstädte Bath und Bristol ganz im Westen nicht zu vergessen. Neben Attraktionen wie Windsor Castle, Stonehenge oder den Römischen Thermen von Bath warten abseits der gängigen Touristenziele verträumte Dörfer, verwunschene Wälder und urige Teestuben auf neugierige Reisende. Mit Hampton Court Palace, Eton College und Highrove, dem offiziellen Wohnsitz von Prince Charles, liegen zudem einige der bekanntesten Tummelplätze des englischen Hochadels auf dem Weg.

Und noch eine weitere Tour mit zauberhaften Gärten, Weingütern, Herrenhäusern und atemberaubender Landschaft lohnt einen Besuch: www.gourmetgardentrails.com

Weitere Infos zu Rundreisen finden Sie auf: www.visitbritain.com

England vom Wasser aus mit dem Narrowboat erkunden

In aller Ruhe an Deck relaxen, während lauschiges Grün und hübsche Ortschaften im Schritttempo vorübergleiten und romanische Brücken sich über schmale Wasserstraßen spannen. Schleusenmanöver sorgen immer wieder für kleine Abenteuer. Englands Netzwerk von Kanälen und Flüssen stammt aus der Zeit der Industriellen Revolution und ist ein lebendiges Zeugnis menschlicher Ingenieurskunst. Heute erkunden Urlauber auf diesen Wasserwegen die vielfältige englische Landschaft. Etwa während einer Auszeit auf dem Stradford-upon-Avon Canal. Hier empfiehlt sich eine Tour vom Dörfchen Wootton Wawen unweit Birmingham nach Stradford-upon-Avon. Im Mittelalter war die Stadt ein wichtiger Markt- und Handelsplatz. Jetzt steht William Shakespeare ganz oben auf der Sightseeing-Agenda, nebst Geburtshaus und dem weltberühmten Royal Shakespeare Theatre. www.visitbirmingham.com/waterways

Welford-upon-Avon: Ein Lastkahn schippert über den Fluss Avon. Quelle: VisitBritain/LeeBeel

Bei einer Radtour können Sie England von seiner schönsten Seite kennen lernen.
Quelle: VisitBritain

5Natur hautnah spüren
Mit dem Rad auf Reisen

Eine Radreise ist nicht nur etwas für durchtrainierte Sportbegeisterte, sie eignet sich auch für Ferien mit der Familie. Die Grafschaften Yorkshire und Lincolnshire lassen sich im entschleunigten Tempo ganz wunderbar entdecken.

Im Urlaub traumhafte Landschaften erleben, Natur hautnah spüren und historische Sehenswürdigkeiten bewundern: Wer mit dem Rad unterwegs ist, lernt Land und Leute am besten kennen. Für alle, die es gern entschleunigt mögen, ist der beschauliche Way of the Roses Cycleway bestens geeignet. Mit dem eigenen oder einem vor Ort gemieteten Fahrrad legen Sie die knapp 275 Kilometer in etwa sieben Tagen zurück. Der Weg führt von Küste zu Küste, von der Irischen See bis zur Nordsee – oder umgekehrt. Auf der Route genießen Sie die spektakuläre Schönheit der englischen Landschaft oder erkunden historisch bedeutende Städte.

Auf autofreier Strecke geht es von Morecambe und entlang des River Lune ins herrliche Waldgebiet des Forest of Bowland im Nordosten von Lancashire und North Yorkshire. Ungemein pittoresk präsentieren sich im Yorkshire Dales National Park die Dörfer Bentham, Clapham und Austwick. Verwitterte Steinmauern und grasende Schafe prägen hier die Hügellandschaft der Yorkshire Dales. Unbedingt einplanen sollten Sie einen Besuch in den Stump Cross Caverns: In dem Höhlensystem aus Kalkstein gibt es Spannendes zu entdecken.

Weites Land erwartet die Radlerinnen und Radler im idyllischen Tal von York. Die Stadt selbst, die von den Römern gegründet wurde, lockt mit einem weiteren Abschnitt englischer Geschichte. York Minster, eine gotische Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert, imponiert durch ihre Buntglasfenster und zwei mächtige Glockentürme. Nach der Stadtbesichtigung bieten die Hügelkuppen in den Yorkshire Wolds, die David Hockney als Inspiration für seine Landschaftsbilder dienten, unvergessliche Ausblicke. In Bridlington an der Nordsee endet schließlich die Radreise. Empfehlenswert ist ein Spaziergang auf der North Marine Promenade, von der aus Sie einen fantastischen Blick auf die Flamborough Cliffs haben.

Tipps und Entdeckungstouren für Ihren Radurlaub in England finden Sie unter

Tipps und Routenvorschläge für Ihre nächste Reise nach Großbritannien finden Sie unter www.visitbritain.com
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