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Klimaerwärmung: Künstlich angelegte Langlaufloipe im Leutaschtal/Tirol im Januar 2017.
Foto: imago/argum

1#WINTERFANS
CO2-ABDRUCK SCHRITT FÜR SCHRITT VERBESSERN

Der Wintersport spürt den Klimawandel besonders. Die Initiative #Winterfans will ein Zeichen für die Zukunft eines nachhaltigen Wintersports setzen.

In diesem Winter gibt es Schnee satt in den Skigebieten der Alpen. Doch die Freude dürfte nur von kurzer Dauer sein. Denn der langjährige Klimatrend bleibt gleich: weniger Schnee, höhere Temperaturen, kürzere Winter. Ein Grund ist die Erderwärmung.

Das hat auch Folgen für den Profi-Wintersport. Die Athleten merken immer mehr, was aus ihren Domizilen wird – und bereits geworden ist: Biathletin Franziska Hildebrand fällt Jahr für Jahr auf, „dass der Schnee weniger wird.“ Der frischgebackene Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler achtet deshalb auch privat darauf, „die Emissionen ein bissl runterzuschrauben".

#Winterfans verbessern den ökologischen Fußabdruck des Wintersports

Denn der Klimawandel wirkt sich auch auf den Alltag der Athleten aus. Deshalb hat das Familienunternehmen Viessmann die Initiative #Winterfans ins Leben gerufen.

„Gemeinsam mit Verbänden und mit Veranstaltern führen wir intensive Gespräche über Nachhaltigkeit im Wintersport und entwickeln Konzepte, die den CO2-Abdruck verringern", sagt Florian Fehr, Head of Sportsponsoring Viessmann-Group. „Das Ziel von #Winterfans ist, den Winter so zu bewahren, wie wir ihn lieben – mit viel Schnee, eisigen Temperaturen und weiß-glitzernden Landschaften.“

Bei der Kampagne #Winterfans setzen sich Profi-Wintersportler, aber auch Verbandsvertreter, Fans und weitere Unterstützer gemeinsam dafür ein, den CO2-Abdruck des Wintersports Schritt für Schritt zu verbessern – etwa durch eine CO2-neutrale Anreise zu Wettkämpfen. Ziel ist, dass auch die nächste Generation #Winterfans die Faszination des echten Wintersports erleben kann, der Jahr für Jahr begeistert.

Werden auch Sie Teil der #Winterfans-Community und setzen Sie sich wie die Viessmann-Botschafter für den Winter ein!

2GEORG HACKL IM INTERVIEW
„Toll, wenn sich bekannte Sportler zur Nachhaltigkeit bekennen“

Georg Hackl ist der erfolgreichste deutsche Rennrodler aller Zeiten. Im Video-Interview erzählt er von der Liebe zum Rodeln, wie er seinen letzten Wettkampf erlebt hat und warum ein nachhaltiger Umgang mit unserer Umwelt so wichtig ist.

Er ist ohne Frage die deutsche Rodel-Legende: Georg Hackl. Der dreifache Olympiasieger, 10-fache Weltmeister und 7-fache Europameister ist über die Grenzen des Sports hinaus bekannt. Von den Fans nur „Hacklschorsch“ genannt, arbeitet der 52-Jährige heute als Trainer und Viessmann-Markenbotschafter. t-online.de-Sportredakteur Alexander Kohne hat ihn in seinem Haus im bayerischen Bischofswiesen zum Interview getroffen.

Dahoam am Kamin: t-online.de-Sportredakteur Alexander Kohne (l.) trifft Georg Hackl zu Hause.
Quelle: Alexander Kohne

Rennrodler Tobias Wendl (l.) und Tobias Arlt holten 2014 und 2018 Olympia-Gold im Doppelsitzer.
Foto: imago/Kosecki

Rodel-Olympiasieger Felix Loch gewann bisher drei Goldmedaillen bei Winterspielen.
Foto: imago/Eibner Europa

3FELIX LOCH & TOBIAS WENDL/TOBIAS ARLT
DEUTSCHLANDS RENNRODLER ÜBER NACHHALTIGKEIT IM WINTERSPORT

Felix Loch ist einer der erfolgreichsten aktiven Rennrodler weltweit. Genauso wie die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt. Bislang ist Felix sechsmaliger Viessmann Rennrodel-Gesamtweltcupsieger und dreifacher Olympiasieger. Die beiden Tobis haben sogar vier Olympiasiege auf ihrem Konto und sind auch viermal Gesamtweltcupsieger geworden.

t-online.de: Warum bist Du #Winterfan?

Felix Loch: Ich liebe den Winter von klein auf. Das ist etwas ganz Schönes. Wenn man raus kann in den Schnee. Als Kind habe ich Iglus gebaut und Schneehöhlen. Zum Wintersport gehört Schnee dazu.

Was hat sich in Sachen Nachhaltigkeit im Wintersport getan?

Einiges. Ganz explizit: Hier bei uns am Königssee ist es so, dass eigentlich jeder, der zur Rodelbahn kommen will, umsonst mit Bus und Bahn fahren kann. Auch unsere ganzen deutschen Bahnen wurden modernisiert. Die Gebäude sind dementsprechend isoliert, dass nicht alles beim Fenster wieder rausgeblasen wird. Wir schauen, wenn wir im Winter unterwegs sind, dass nicht jeder am Ende alleine mit dem Auto fährt, sondern dass wir zusammen unterwegs sind.

Wo achtest Du im Alltag auf Nachhaltigkeit?

Bei vielen Sachen. Das geht los damit, dass ich begeisterter E-Bike-Fahrer bin. Lorenz, mein Großer, geht in die Krippe und ich schaue, dass ich ihn mit dem Radl und nicht mit dem Auto dorthin bringe. Wir kaufen regionale Lebensmittel und schauen, Verpackungen einzusparen. Viel beziehen wir auch von einem Biobauernhof. Wir versuchen das so hinzubekommen und es auch meinen Kindern beizubringen.

Fühlst Du Dich als zweifacher Vater besonders verantwortlich?

Ja, natürlich. Wenn die Familie größer wird, hat man einfach mehr Verantwortung. Früher stand Rodeln an allererster Stelle, jetzt ist es die Familie. Das verändert natürlich ein bisschen die Sichtweise. Dieser Nachhaltigkeitsgedanke hat sich in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Es gibt die Erde nur einmal. Wenn man Familie hat, macht man sich über Nachhaltigkeit viel, viel mehr Gedanken.

Tobias Wendl und Tobias Arlt in der Bahn in Königssee.
Foto: imago/GEPA pictures
Felix Loch bei der Rodel-WM 2019 in Winterberg.
Foto: imago/Kosecki
Tobias Wendl (l.) und Tobias Arlt.
Foto: imago/GEPA pictures
Felix Loch beim Viessmann Rennrodel-Weltcup 2018 in Oberhof.
Foto: imago/Gerhard König

t-online.de: Warum seid Ihr #Winterfans?

Tobias Wendl: Ich kann mich noch erinnern, als ich in die erste Klasse ging. Da bin ich auf dem Weg in die Schule in Garmisch-Partenkirchen durch richtigen Tiefschnee gestapft. Das sind bleibende Erinnerungen, die einfach prägen. Wir lieben das, wenn richtig viel Pulverschnee liegt. Von uns aus kann es gar nicht genug Winter sein.

Was bedeutet Nachhaltigkeit für Euch persönlich?

Wendl: Nachhaltigkeit ist für uns wichtig, weil wir unseren Wintersport noch länger betreiben wollen – beziehungsweise unsere Nachkommen und deren Nachkommen auch noch in den Genuss kommen sollen, solche Winter zu erleben. Deswegen wird bei uns Nachhaltigkeit ganz groß geschrieben.

Was tut Ihr im Alltag dafür?

Tobias Arlt: Ich gehe zum Beispiel Fleisch beim regionalen Metzger kaufen. In den Supermärkten schaue ich darauf, dass wenig abgepackt ist und ich mir die Tüten spare. Wir haben dieses Jahr von Viessmann zudem Schuhe bekommen, die aus Plastikmüll entstanden sind. Das ist eine Supersache! Wir entwickeln mit Viessmann unsere T-Shirts und andere Sachen, die aus Plastikmüll entstehen.

Also sorgt Ihr Euch konkret um die Zukunft des Wintersports?

Arlt: Ja, Du siehst schon bei den Skifahrern, dass die Wetterzyklen brutal verschieden sind: Entweder ist es richtig warm oder richtig ekelhaft: Es regnet oder es stürmt. Das sind Extreme. Beim Rodel-Weltcup hier am Königssee hat es so viel geschneit, dass das Rennen der Herren abgebrochen wurde. Und im letzten Sommer sind die Temperaturen extrem hoch gewesen. Das gibt einem schon zu denken, wie es weitergeht und wie sich das Klima und die Welt verändert.

Werden auch Sie Teil der #Winterfans-Community und setzen Sie sich wie die Weltcup-Rodler für den Winter ein!

Skispringer Markus Eisenbichler
Foto: Reuters/Michael Dalder

Biathletin Laura Dahlmeier
Foto: imago/Kosecki

Nordischer Kombinierer Eric Frenzel
Foto: imago/Oryk HAIST

4WIR SIND #WINTERFANS
TOP-ATHLETEN FÜR NACHHALTIGEN WINTERSPORT

Das Ziel von #Winterfans ist es, den Winter so zu bewahren, wie wir ihn lieben – mit verschneiten Bergen und eisigen Temperaturen. Auch diese drei Top-Athleten beteiligen sich an der Viessmann-Aktion.

Skispringer Markus Eisenbichler, Biathletin Laura Dahlmeier und Nordischer Kombinierer Eric Frenzel sind drei von 30 Wintersportlern, die als Botschafter die Viessmann-Aktion #Winterfans unterstützen. Die Idee: Wenn alle gemeinsam etwas gegen den Klimawandel tun, kann man Großes erreichen – dazu möchten die Athleten des Viessmann-Teams motivieren.

Warum sich die drei Top-Athleten für #Winterfans einsetzen und was Ihnen dabei besonders am Herzen liegt, verraten sie hier:

Mein Ziel ist es, weniger Müll zu produzieren und den Müll ordentlich zu trennen. Ich möchte, dass Umweltschutz betrieben wird und schraube die Emissionen einfach ein bissl runter. Und deshalb habe ich das Winterfans-Manifest auch unterschrieben

Foto: imago/Gepa Pictures; Harald Steiner

Markus Eisenbichler,
Doppel-Weltmeister Skispringer

Die Berge sind unheimlich faszinierend und beeindruckend, und für mich ist es wirklich ein Geschenk, jedes Jahr aufs Neue hier draußen sein zu dürfen. Gleichzeitig mach ich mir Gedanken wegen des Klimawandels. Ich denke, Klimaschutz und Klimawandel sind Themen, die uns alle betreffen.

Foto: imago/CEPix

Laura Dahlmeier,
2-fache Biathlon-Olympiasiegerin

#Winterfans ist eine großartige Initiative, die ich selbstverständlich sehr gerne aktiv unterstütze. Jeder sollte einen Beitrag leisten, um unsere Umwelt auch für die nachfolgenden Generationen lebenswert zu gestalten.

Foto: imago/Kyodo News

Eric Frenzel,
3-facher Olympia-Sieger, Nordische Kombination

Skifahrer in den Bayerischen Alpen genießen den herrlichen Ausblick.
Foto: imago/Sven Simon

5NACHHALTIGER WINTERSPASS
SO FAHREN SIE MIT GUTEM GEWISSEN IN DEN SKIURLAUB

Winterurlaub und Klimaschutz müssen sich nicht ausschließen. Jeder kann dazu beitragen, dass die Natur, die wir im Winter so lieben, noch lange erhalten bleibt – verschneite Berge und Wälder inklusive. Diese Tipps sorgen für nachhaltigen Urlaubsspaß im Schnee.

1. Das Gute liegt so nah

Freilich sind die französischen Pyrenäen ein angesagter Ort für Ihren Skiurlaub. Doch: Je näher das Wintersportgebiet, desto geringer die Umweltbelastung durch die Anreise. Wie wäre es deshalb mit einem Skiurlaub in den nahe gelegenen Mittelgebirgen oder deutschen Alpen?

2. Nachhaltige Skiorte

Einige Wintersportorte haben sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben und bieten ihren Gästen Ski- und Winterurlaub auf umweltschonende Art an. Hier werden beispielsweise keine Schneekanonen eingesetzt und nur umweltverträgliche Langlaufrouten – auf Naturschnee – angeboten.

3. CO2-arme Anreise

Wenn auch die Zuganreise ein bisschen länger dauert, die Ökobilanz mit der Bahn fällt besser aus. Ist Ihr Skiort nicht ans Schienennetz angebunden, fährt zumeist ein Linien- oder Shuttle-Bus vom nächsten größeren Bahnhof. Wenn’s dennoch das Auto sein muss: Bilden Sie eine Fahrgemeinschaft!

4. Ökologisch übernachten

Hotels mit Ökosiegel oder Biobauernhöfe garantieren ein nachhaltiges Übernachten. Zudem kommen hier regionale Erzeugnisse auf den Tisch. Auch konventionelle Pensionen setzen auf Nachhaltigkeit: Nehmen Sie die Angebote an, zum Beispiel Handtücher mehrmals zu benutzen.

Gamswild vor verschneiten Bergen in der Nähe von Oberstdorf im bayerischen Oberallgäu.
Foto: imago/blickwinkel
Schlittenfahren ist eine Riesen-Gaudi – hier in der Umgebung der bayerischen Gemeinde Inzell.
Foto: imago/Westend61
Schneekanonen wie in Tirol erzeugen mit Hilfe von Wasser und Luftstrom künstlich Schnee.
Foto: imago/Arnulf Hettrich
Langlaufloipen im Familienskigebiet Winklmoosalm in den Chiemgauer Alpen.
Foto: imago/Westend61

5. Skier und Co. leihen

Auch wenn es jedes Jahr neue Trends bei Ski, Snowboard und Bekleidung gibt: Verwenden Sie Ihre Skiausrüstung am besten mehrere Jahre. Das spart Ressourcen und schont den eigenen Geldbeutel. In vielen Skigebieten gibt es zudem Verleiher, bei denen Sie Skier und Co. mieten können.

6. Natur schützen

Wenn Sie in Skigebieten unterwegs sind, nutzen Sie nur ausgeschilderte Abfahrten sowie Loipen. Hier sind Sie nicht nur sicherer unterwegs, sondern stören auch weniger die Wildtiere: Werden diese zu oft aufgescheucht, flüchten sie in Panik und verbrauchen dabei zu viel Energie. Das kann die Tiere in der kalten Jahreszeit in lebensbedrohliche Situationen bringen.

7. Müll vermeiden

Obst oder Riegel eignen sich als Snack, um den Energiespeicher während des Wintersports wieder aufzufüllen. Werfen Sie den Verpackungsmüll aber nicht achtlos weg. Am besten wieder einpacken und im Tal entsorgen. Oder mehrfach benutzbare Verpackungen verwenden.

8. Lieber Langlaufen

Sicher macht es Spaß, wie ein Abfahrt-Sportler die Skipiste herunter zu brettern. Aber Langlaufen ist deutlich umweltfreundlicher als Skifahren. Dafür müssen keine Wälder oder Berghänge gerodet werden. Und der Boden wird beim Spuren der Langlaufloipen nicht so verdichtet wie beim Vorbereiten der Skipisten.

Werden auch Sie Teil der #Winterfans-Community und setzen Sie sich wie die Viessmann-Botschafter für den Winter ein!

© t-online.de – ein Angebot der Ströer Content Group

Projektleitung: Daniel Lochmüller, Christian Vollrath

Redaktion Text/Foto: Manfred Schäfer, Ron Schlesinger

Interviews: Alexander Kohne

Design: Elmar Compes

Technische Entwicklung: Jochen Drechsler

Fotos: Imago, Alexander Kohne

Videos: The Distillery Concept and Creation

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